Unsere Zukunft geht zur Schule!
Erschreckende Ergebnisse zur neuesten Pisa Studie
Deutsche Schülerinnen und Schüler haben beim internationalen Pisa – Vergleich so schlecht abgeschnitten wie noch nie.
In Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften erreichten die getesteten 15-Jährigen 2025 die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Erhebungen – schlechter als bei der ersten PISA-Studie im Jahr 2000.
So ist es unter anderem so, dass ein Fünftel der 15-Jährigen praktische Problemstellungen nicht lösen, oder die Hauptaussage einen Textes nicht richtig verstehen kann.
Dabei wird die Gruppe der Jugendlichen immer größer, die in den genannten Bereichen (Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik), nicht einmal mehr über grundlegende Fähigkeiten verfügt, die es eigentlich bräuchte, um in Ausbildung, Beruf und Alltag klarzukommen.
Das sind natürlich alarmierende Zahlen und lassen nur einen Schluss zu:
So geht es nicht weiter!
Mögliche Ursachen
Einige Ursachen können dabei angeführt werden:
1. Die Studie zeigt, dass es immer noch so ist, dass ein möglicher Bildungserfolg häufig noch immer davon abhängt, aus welcher Familie ein Kind kommt.
Die Unterschiede zwischen sozial privilegierten und benachteiligten Jugendlichen sind seit 2015 noch größer geworden.
Dabei gilt zu beobachten, dass die Trennlinie nicht zwischen Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungsgeschichte verläuft, sondern zwischen Kindern aus benachteiligten und privilegierten Lebenslagen.
2. Ein wesentlicher Kritikpunkt bleibt auch die strukturelle Unterfinanzierung des Bildungssystems.
Denn trotz mehrfacher Pisa – Schocks und öffentlicher Debatten fehlt es an nachhaltigen Investitionen in Schulen, Lehrkräfte und Prävention.
Man denke dabei an die hiesige Überschrift, denn trotzdem wir wissen, dass unsere Kinder und Jugendliche unsere Zukunft sind investieren wir nicht genügend in sie.
3. Das bisherige Schulsystem, sorgt in dieser Form, nicht dafür, dass die Schülerinnen und Schüler „besser“ werden.
Eher das Gegenteil ist der Fall. Sukzessive werden sie immer „schlechter“.
Also kann die jetzige Herangehensweise nicht die Richtige sein.
Es gilt also die jetzige Form zu überdenken.
AUSWEGE:
Wie wäre es, wenn wir die sozial benachteiligten Schüler/innen in ihrer Motivation (die zweifellos vorhanden ist) unterstützen würden?
Das heißt, die Unterschiede zwischen bildungsfernen und bildungsnahen Familien zu minimieren.
Also den armutsbetroffenen Kindern also etwa in Schulen im Brennpunkt vermehrt pädagogische und finanzielle Mittel zukommen zu lassen.
Ihnen somit eine größere Chance zu offerieren einen erfolgreichen Bildungsweg einzuschlagen?
Und natürlich: Unsere Zukunft wird in den Schulen mit gemacht. Wie schön wäre es, wenn motivierte, lernwillige und fröhliche Jugendliche die Schule beenden würden und mit all ihren vorhandenen Ressourcen zuversichtlich und kreativ in den Beruf- oder das Studium eintreten würden?
Dazu benötigt es jedoch finanzielle Unterstützung für die Schulen, Lehrkräfte und Prävention. Schön wäre es, wenn das Geld sinnvoll ausgegeben würde.
Ein reflexhaftes Verhalten ist es, die Kinder und Jugendliche dazu anzuhalten noch mehr zu lesen.
„Du kannst nicht richtig lesen?“- Also lese noch mehr!
„Du kannst nicht richtig rechnen?“- Also rechne noch mehr!
u.s.w.
Nur das eigentliche Problem ist dies häufig nicht!
Stattdessen dürften Kinder vermehrt lernen, wie man lernt!
Wie starte ich eine Aufgabe?
Wie setze ich mir ein Ziel?
Welche Lernstrategie macht mir Spaß?
Wie bleibe ich dran wenn es schwierig wird?
Wie kann ich Neugier wecken?
Wie werde ich mir meiner Stärken bewusst?
All dies ist nur ein kleiner Ausschnitt von Fragen, die dazu führen, dass die Kinder und Jugendlichen nachhaltig mit Spaß und großer Neugierde lernen.
Um dann ihr kurzfristiges bzw. langfristiges Ziel erreichen können und somit mit Freude dem Lernen begegnen und diesen Antrieb auch auf zukünftige Aufgaben anwenden können.
Denn: „Unsere Zukunft geht zur Schule!“
Dazu empfehlen wir, dass alle die sich mit dem Lernen befassen, über Lerncoaching nachdenken und dessen Prinzipien umsetzen.
Herzlichst
Ihr
Michael Müller
Lerncoach – Kinder- und Jugendcoach, Azubi-Coach, Gedächtnistrainer, Lerncoach-Ausbilder






