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	<title>ADHS Kreislauf Archive - Genialico</title>
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	<title>ADHS Kreislauf Archive - Genialico</title>
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		<title>ADHS und Jungs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 05:20:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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			<h1><span style="color: #800080;"><b>Häufigkeit von ADHS </b></span></h1>
<p><span style="color: #666699;">In Deutschland leben ca. 650000 Kinder die die Diagnose <strong>„ADHS“</strong> erhalten.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Davon sind Jungs etwa 4 x häufiger betroffen. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Dazu darf man wissen, dass sich Jungen und Mädchen schon im Mutterleib deutlich voneinander unterscheiden. Die männlichen Sprösslinge sind, auch aufgrund des höheren Testosteronspiegels, deutlich lebhafter und bewegungsfreudiger als ihre weiblichen Pendants.</span></p>
<h2><span style="color: #800080;"><b>Jungs und Gesellschaft &#8211; liegt ADHS daran?</b></span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Dieser Umstand steht häufig den gesellschaftlichen Ansprüchen gegenüber<a href="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/12/boy-529065_1280.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-9075" src="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/12/boy-529065_1280-300x201.jpg" alt="ADHS, Jungs, Erziehung" width="300" height="201" srcset="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/12/boy-529065_1280-300x201.jpg 300w, https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/12/boy-529065_1280.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> und dieses lebhaftere, bewegungsfreudigere Verhalten der Jungs, ist im Allgemeinen nicht erwünscht.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Rangeleien und Kämpfe werden fast immer negativ bewertet, doch sie gehören zur Identitätsfindung und Entwicklung zum Mann dazu.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">So kommt es, dass die Jungen nicht als Jungen wertgeschätzt werden und „Fehler“ bei sich suchen. Die eigene Identität wird als nicht vertrauenswürdig eingeschätzt und Unzufriedenheit und aggressives Verhalten verstärken sich.</span></p>
<h2><span style="color: #800080;"><b>Jungs und Sexualität</b></span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Jungen haben zudem mit einem weiteren Problem zu kämpfen: Sie finden sehr oft keinen Raum über ihre Gefühle zu sprechen, dies gilt auch als nicht „männlich“. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Vor allem ihre sexuelle Entwicklung ist stark tabuisiert. Während Mädchen mit den Eltern oder Freundinnen offen über ihre erste Menstruation sprechen können, ist der erste Samenerguss mit viel Scham besetzt. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Auch homo- oder bisexuelle Neigungen kommen selten zur Sprache. Dabei erleiden gerade jene Jugendliche, die sich kurz vor oder während des Coming-outs befinden, eher eine Depression und haben Suizidgedanken.</span></p>
<h2><span style="color: #800080;"><b>Jungs im Kindergarten und in der Schule</b></span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Im Kindergarten und in der Grundschule, in denen fast nur Frauen arbeiten, hat sich eine Antimännlichkeits- und Antikörperlichkeitserziehung durchgesetzt, die es etwa nicht toleriert wenn zwei Jungs sich zwecks Hierarchieentwicklung raufen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Hier wird spontan eingegriffen und die beiden Protagonisten,wie in diesem Fall, werden für etwas bestraft, was in ihrer ureigenen Natur liegt. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Jungs fehlt es somit an körperlicher Erfahrung, denn sie haben in der Praxis nicht mehr erlebt, wie ein Gegenüber auf körperliche Züchtigung reagiert.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Dies wiederum mündet dann manchmal in grenzenloser Gewalt, denn der Aggressor erkennt nicht die Schmerzen, die er beim Gegenüber auslöst.</span></p>
<h2><span style="color: #800080;"><b>Was benötigen Jungs heute?</b></span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Vielen Jungs fehlt eine tägliche, physische Belastung, dazu brauchen sie körperliche Herausforderungen, auch mit Risiko und Kräftemessen. Dies alles sollte gefördert werden, um eine adäquate und gesunde Geschlechterentwicklung zu fördern. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Wichtig ist auch, dass die normale, kindliche Lebhaftigkeit nicht als Störung oder Krankheit bezeichnet wird, sondern als passende Verhaltensweise bei Jugendlichen gesehen wird.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Wichtig, gerade für Jungen, ist die reale Präsenz des Vaters.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Er, der als Erziehungsinstanz die Grenzen setzt, Regeln festlegt und Orientierung bietet ist für die Bildung der Ich &#8211; Identität des Kindes fundamental und bildet den Grundstein für eine gesunde Entwicklung des Jungen. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Dabei ist die Beziehung der beiden männlichen Familienmitglieder geprägt von Stolz und starker Verbundenheit aufgrund der Gleichgeschlechtligkeit. Der Vater sieht in seinem Sohn, stärker noch als die Mutter, ein Teil seines selbst.</span></p>
<h2><span style="color: #800080;"><b>Fazit:</b></span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Michel aus Lönneberga, Tom Sawyer und Huckleberry Finn wurden als wahrliche Schlitzohren, als freche und wilde Kerle beschrieben.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Verhält sich nun Felix im Kindergarten/Schule oder in der Familie ähnlich, dann reagieren Erwachsene sehr wahrscheinlich nicht sehr verständnisvoll darauf.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Stattdessen würden sie ablehnend und mit schweren Sanktionen reagieren, denn wenn das Verhalten real und nicht fiktiv geschieht, erhält es ein ganze andere Wertung.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Trotzdem ist es so, dass männliche „Attribute“, wie das „Begeisterungsfähige“, das „Zupackende“,  oder das „Ungestüme“ als sehr wichtig anerkannt werden.</span></p>
<h3><span style="color: #800080;"><b>Und das ist gut so!</b></span></h3>
<p><span style="color: #666699;">Wir wissen,<b> </b>dass Gewalt bei Jugendlichen entsteht, wenn sie in ihrer Entwicklung  schwierige und traumatische Ereignisse erlebt haben.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Dabei ist unter anderem auch die Anwesenheit und die Tatkräftigkeit des Vaters enorm wichtig.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Agiert er im Idealfall doch als Leuchtturm und Orientierungspunkt in der männlichen Entwicklung. In den Institutionen sollte zudem das männliche Kind/ der männliche Jugendliche wieder als solches behandelt und gestärkt werden.</span></p>
<h3><span style="color: #800080;"><b>Denn Kinder sollten nicht schulgerecht, sondern Schule sollte schülergerecht gemacht werden!</b></span></h3>
<p><span style="color: #666699;">Eine schöne Zeit wünscht</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ihr</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Michael Müller<br />
Kinder- und Jugendcoach<br />
Lerncoach für Kinder, Jugendliche und Erwachsene<br />
Ausbilder für die Lerncoach- und AZUBI-Coach-Ausbildung</span></p>
<h3><span style="color: #800080;"><a style="color: #800080;" href="http://wp.me/p5ZAIU-2mq" target="_blank">P.S.: Sie interessiert noch mehr zum Thema ADHS? Dann klicken Sie hier und Sie gelangen jetzt zu unseren weiteren Blogs!</a></span></h3>

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		<title>Kein Kind wird mit ADHS Symptomen geboren!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 05:12:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[ADHS]]></category>
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			<h1><span style="color: #800080;"><b>Durchbrechen Sie den sich wiederholenden Kreislauf bei ADHS-Kindern!</b></span></h1>
<h2><span style="color: #800080;"><b>Das sehr junge Kind und die Entstehung von ADHS Symptomen</b></span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Bei ADHS Kindern ist die Unruhe, aus früheren Erfahrungen in der Zeit als dem Säugling die Anpassung an das Leben ausserhalb des Mutterleibes nur schwer gelang, entstanden. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Dieser Säugling hat ein sehr wachsames und aktives Wesen, dass ihn von Anfang an kennzeichnet , genauso wie die Schwierigkeiten, die eigenen Impulse hinter den sozialen Anforderungen der Familie und später im Kindergarten zurückzustellen. Die Reaktionen der Eltern auf solche Anpassungsprobleme können ungewollt die biologischen Voraussetzungen für ein allzu aktives Verhalten verstärken. Diese Unruhefaktoren bedrohen die Entwicklung einer sicheren Bindung. Dadurch wiederum kann die Stimmung des Kindes beeinträchtigt werden. Auf der Suche nach Sicherheit und Geborgenheit kann das sehr junge Kind, das die Beweggründe für das Verhalten der Eltern noch nicht abschätzen kann, nur die Mittel nutzen, die ihm am ehesten zur Verfügung stehen: mit hoher Intensität wahrnehmen, ob die elterlichen Handlungen vorhersehbar sind, um dann durch hohes Aktivitäts-Niveau die Hinwendung der Eltern zu ihm zu provozieren. Damit erntet das Kind aber nicht, was es sich wünscht, nämlich die positive Haltung der Eltern und ihre seelische Verfügbarkeit, sondern stattdessen wächst auf beiden Seiten die Unsicherheit und damit die kindliche Unruhe. </span></p>
<h2><span style="color: #800080;"><b>Das reifere Kind und die Entstehung von ADHS Symptomen<a href="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/11/person-906895_1280.jpg"><img decoding="async" class="alignright wp-image-9021 size-medium" title="ADHS, Kind, Symptome, Symptomen" src="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/11/person-906895_1280-300x175.jpg" alt="ADHS, Kind, Symptome" width="300" height="175" srcset="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/11/person-906895_1280-300x175.jpg 300w, https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/11/person-906895_1280.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></b></span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Später registriert das nun reifere Kind, welche Ablehnung ihm im Kindergarten und in der Schule entgegengebracht wird, es fühlt sich ausgegrenzt und unsicher.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Deshalb steigert es sein Störverhalten, weil es auf anderem Wege nicht in der Lage ist eine gute und sichere Beziehung herzustellen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Daraufhin verfällt das Kind entweder in eine traurige Stimmungslage oder es wächst die Neigung, seine Handlungen wichtiger zu empfinden als die anderer Kinder und die der Erwachsenen, die ihrerseits darauf erpicht sind, dass das Kind ihre Regeln befolgt.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das Kind versucht, obwohl es nach Kontakt und Annahme sucht, ohne jegliche Zuwendung auszukommen und verfolgt bindungslos seine eigenen Absichten und Gefühlszustände und stört massiv das soziale Gefüge zu dem es gehören möchte.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Die Eltern geraten immens unter Druck, denn Lehrer, Freunde, Eltern und Therapeuten vertreten die Meinung, dass mit ihrem Kind etwas nicht „stimmt“.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Dazu gesellt sich das eigene schlechte Gewissen denken sie doch in der Erziehung etwas „versäumt“ zu haben und auch nicht immer die notwendige Konsequenz an den Tag gelegt zu haben. </span></p>
<h3><span style="color: #800080;"><b>Ausweg Ritalin?</b></span></h3>
<p><span style="color: #666699;">Als Ausweg wird dann oft die Vorstellung beim „Fachmann/frau“ gesucht, dessen Ausführungen oft zunächst mit Erleichterung wahrgenommen werden, benennt er doch die vermutete Diagnose AD(H)S und verweist auf verschiedene Therapiemöglichkeiten und schlägt evtentuell die Gabe von Methylphenidat vor, klärt die Eltern selbstverständlich über Wirkung und Nebenwirkung auf und verschafft auf den ersten Blick bei den Eltern doch ein Gefühl der Erleichterung, denn durch diese Diagnose ist damit ja auch klar, dass sie sich nicht „schuldig“ bezüglich des Zustandes ihres Kindes fühlen müssen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Zuhause angekommen erwägen sie, mithilfe von Vertrauten, unter Einbeziehung der Expertenmeinung die Gabe von Methylphenidat (Medikinet, Ritalin u.ä.) für ihr Kind.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Erhält nun das Kind die Medikation und ist sie passend, dann erfahren alle Seiten zunächst die dringend benötigte Erleichterung.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Denn wahrlich: das Verhalten des Kindes ändert sich schlagartig und es wird zumeist deutlich konzentrierter und aufnahmefähiger wahrgenommen und die Leistungen in der Schule werden deutlich besser.</span></p>
<h3><span style="color: #800080;"><b>Nebenwirkungen</b></span></h3>
<p><span style="color: #666699;">Doch dies alles hat einen hohen Preis:</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Denn zunehmend treten nach der Einnahme von Ritalin und Co (dessen chemische Substanz eine große Ähnlichkeit mit der von Kokain hat), sehr oft starke Nebenwirkungen auf.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Unter anderem Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Herzrasen, Wachstumsstörungen und Persönlichkeitsveränderungen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das Kind erlebt sich vollkommen anders als vor der Einnahme und entwickelt ein „Fremdheits-Gefühl“ zu sich selbst. Es erkennt sich selbst nicht mehr und erlebt sich „wie in Watte gepackt“.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Durch das Medikament ist es dem Kind nicht vergönnt eigene Strategien in emotionalen Situationen zu entwickeln, erledigt dies doch das Medikament.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Es entwickelt somit überhaupt keine Ressourcen in Bezug auf Aufgabenbewältigung und entwickelt auch niemals die Kraft Dinge ganz alleine und ohne fremde Hilfe erledigen zu können. All dies regelt das Medikament.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Nimmt das Kind es nach einiger Zeit nicht mehr ein, so hat es keinen Erfahrungswert sammeln können um in Zukunft emotionale Anforderungen bewältigen zu können.</span></p>
<h2><span style="color: #800080;"><b>Deshalb rate ich immer von der Einnahme von Methylphenidat ab!</b></span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Grundlegend erkennen wir bis zur Einnahme von Methylphenidat, einen negativen Kreislauf, der sich immer wieder wiederholt und potenziert.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das Eine bedingt, wie oben geschildert, immer wieder das andere. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Diesen Kreislauf kennt die ein oder der andere auch von dem größten deutschen Hypnose-Spezialisten Alexander Hartmann, denn dieser Kreislauf, diese vier Säulen begegnen und beeinflussen unser Handeln in allen Bereichen unseres Lebens.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">4 Säulen kennzeichnen den immer währenden Negativkreislauf:</span></p>
<h3><span style="color: #800080;"><b>1) Der Geist</b></span></h3>
<p><span style="color: #666699;">Das Kind hat immer wieder die Gedanken, Anforderungen nicht genüge zu tun und zu versagen. Es denkt z. B. „das schaffe ich nicht, dafür bin ich viel zu unruhig, das wird wieder nichts“ etc</span>.<a href="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/11/Körperliches-Verhalten.png"><img decoding="async" class="alignright wp-image-9028 size-medium" title="ADHS Symptome" src="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/11/Körperliches-Verhalten-300x300.png" alt="Körperliches Verhalten" width="300" height="300" srcset="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/11/Körperliches-Verhalten-300x300.png 300w, https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/11/Körperliches-Verhalten-150x150.png 150w, https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/11/Körperliches-Verhalten.png 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3><span style="color: #800080;"><b>2) Der Körper</b></span></h3>
<p><span style="color: #666699;">Das Kind fühlt sich schlapp, unruhig, getrieben.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Insgesamt fühlt es sich nicht „wohl“ in seiner Haut.</span></p>
<h3><span style="color: #800080;"><b>3) Die Erfahrung</b></span></h3>
<p><span style="color: #666699;">Bisher war es doch immer so, dass dies nicht geklappt hat, ich weiß, dass ich das nicht kann, ich werde so nicht gemocht, die Menschen mögen mein Verhalten nicht etc.</span></p>
<h3><span style="color: #800080;"><b>4) Die Gedanken (= Glaubenssätze)</b></span></h3>
<p><span style="color: #666699;">In der Schule wollen sie mich so nicht, ich bin ein Aussenseiter, mit mir „stimmt“ was nicht,</span></p>
<p><span style="color: #666699;">ich bin „krank“ etc.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Nun gilt es jenseits der Gabe von Methylphenidat, eine Alternative zu finden, die an den Säulen dieses Kreislaufes ansetzt um einen neuen, positiven zu kreieren und hilfreiche Gedanken den Kindern zu vermitteln.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">So ist es zum Beispiel wichtig den Kindern bezüglich der Säule <b>Geist </b>eine Sicherheit zu geben, dass ihre Gedanken in Ordnung sind und sie sich dessen nicht schämen müssen. Verständnis und Annahme glaubhaft auszudrücken ist das A und O.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Es ist mittlerweile absolut erwiesen, dass eine gute und wertstoffreiche Ernährung einen großen Einfluss auf das psychische Wohlbefinden und den Gesamtzustand des Kindes hat. Hier gilt es positiv in puncto <b>Körper</b> einzuwirken.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Positive<b> Erfahrungen </b>helfen den Kindern dabei, die alten negativen zu überwinden.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Hier ist es absolut wichtig den Kindern ihre Stärken und Möglichkeiten aufzuzeigen um sie positiv, fröhlich und gewappnet auszustatten.</span></p>
<h3><span style="color: #800080;"><b>Fazit:</b></span></h3>
<p><span style="color: #666699;">Es gibt sehr viele Möglichkeiten Kindern, die von Menschen als „anders“ erlebt werden zu helfen um sie auf ihrem Weg „selbständiger und stabiler“ zu werden zu unterstützen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Heutzutage ist es oft so, dass Kinder, Eltern und Lehrer sich gegenseitig die „Schuld“ an der Misere zuweisen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ich kann das verstehen denn es entsteht ein sehr hoher Druck und dieser verlangt nach Erklärung.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Wichtig ist mir, dass alle Beteiligten zusammen eine Lösung finden die absolut hilfreich in allen Bereichen wirkt und eine nachhaltige Basis bietet, denn es gibt keinen Schuldigen. Die negativ gemachten Erfahrungen des Kindes sollen durch neue, positive ersetzt werden und damit einen positiven Kreislauf herzustellen der es dem Nachwuchs ermöglicht ein fröhliches und selbstbestimmtes Leben zu führen und positive Glaubenssätze zu beherbergen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Herzliche Grüße</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ihr</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Michael Müller</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Lerncoach für Kinder,  Jugendliche und Erwachsene</span><br />
<span style="color: #666699;">Kinder- und Jugendcoach &#8211; Potenzialcoach</span> &#8211; <span style="color: #666699;">Entspannungstrainer</span><br />
<span style="color: #666699;">Lerncoach- und AZUBI-Coach-Ausbilder</span></p>
<p><strong><span style="color: #666699;">P.S.: Sie interessieren sich für das Thema &#8222;ADHS&#8220; &#8230; dann melden Sie sich gerne zu unserem kostenfreien Webinar <a href="http://goo.gl/udg924" target="_blank" class="broken_link">&#8222;ADHS und der Mythos Ritalin&#8220;</a> an.</span></strong></p>

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