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	<title>studieren Archive - Genialico</title>
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	<description>Lehr- &#38; Lernerfolg ist so einfach!</description>
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	<title>studieren Archive - Genialico</title>
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		<title>Die Verhochschulung der Schule [#20]</title>
		<link>https://www.genialico.de/die-verhochschulung-der-schule-20/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maxi Aldinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2022 17:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Adventskalender 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Genialico Adventskalender #20: Die Verhochschulung der Schule &#8211; ein Gedankenspiel In den letzten Jahren wird immer wieder von einer Verschulung der Universitäten gesprochen &#8211; häufig auch als kritische Auseinandersetzung im Zusammenhang mit dem sogenannten Bologna-Prozess, der als Ziel die europäische Vereinheitlichung der Hochschulsysteme hatte. Seitdem sei es zu deutlich mehr Anwesenheitspflichten und Präsenzzeiten für Studierende,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genialico.de/die-verhochschulung-der-schule-20/">Die Verhochschulung der Schule [#20]</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genialico.de">Genialico</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Genialico Adventskalender #20:</h4>
<h1>Die Verhochschulung der Schule</h1>
<h2>&#8211; ein Gedankenspiel</h2>
<p>In den letzten Jahren wird immer wieder von einer <em>Verschulung der Universitäten</em> gesprochen &#8211; häufig auch als kritische Auseinandersetzung im Zusammenhang mit dem sogenannten Bologna-Prozess, der als Ziel die europäische Vereinheitlichung der Hochschulsysteme hatte. Seitdem sei es zu deutlich mehr Anwesenheitspflichten und Präsenzzeiten für Studierende, weniger Raum für Eigenstudien, strikter vorgegebenen Curricula (Studienverläufen), und damit weniger Wahlmöglichkeiten für eigene Interessen gekommen. Außerdem sei ein Abschluss in Regenstudienzeit bedeutender geworden als die tatsächlichen Kompetenzen nach dem Studium.</p>
<p>Dahinter stünden auch erhöhte Studierendenzahlen, sowie wirtschaftliche Forderungen und Rahmenbedingungen.</p>
<p>Doch was wäre, wenn es neben einer Verschulung der Universitäten andersrum auch zu einer &#8222;<i>Verhochschulung</i> <i>der Schulen</i>&#8220; kommen würde? Welche positiven Aspekte könnte man bewusst von Universitäten auf Schulen transferieren? Im Folgenden werde ich dieses Gedankenspiel einmal in Kürze anschneiden und einige Überlegungen anstoßen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Lehrprogrammleitung</h3>
<p>Ein wesentlicher Unterschied zwischen Studiengängen und dem Unterricht in der Schule ist die Art der Festlegung der zu vermittelnden Inhalte.</p>
<p>In der Schule gelten die altbekannten Lehrpläne, die sich für manche Lehrer*innen teils wie ein Korsett anfühlen und manchmal einen enormen Druck für Lehrpersonen auslösen können. Wenn die Klasse für einige Themen mehr Zeit benötigt, kann dies häufig nicht berücksichtig werden, da der Blick immer auf der vollständigen Vermittlung des Lehrplans liegt. Ebenso wenig möglich ist häufig ein Exkurs oder eine Vertiefung in eigene Erfahrungen oder Beschäftigungen der Lehrer*innen. Kennt sich ein*e Lehrer*in mit einem Gebiet besonders gut aus und möchte diese Begeisterung, die sich von einem bestimmten Gebiet auf das gesamte Fach ausweiten kann, gerne an Schüler*innen weitergeben, ist dafür oft gar kein Platz.</p>
<p>Im Unterschied zu Lehrplänen gibt es in Universitäten das festgelegte Curriculum mit Themen, Fächern und Lernzielen, die in unterschiedlichen Modulen erreicht werden sollen. Auch wenn diese möglicherweise in den letzten Jahren oder Jahrzehnten immer strikter, engmaschiger und mit weniger Freiheiten gestaltet worden sind, sind die genauen Themenschwerpunkte häufig offen. Als Beispiel steht im Curriculum eines filmwissenschaftlichen Studiengangs die Vorlesung &#8222;Filmgeschichte&#8220;, deren Umfang und Kernziele zwar festgelegt werden, das genaue Thema allerdings zwischen Professor*innen bzw. Dozent*innen und Studienprogrammleitung für jedes Semester neu festgelegt werden kann. So thematisiert die Vorlesung in einem Semester möglicherweise den Musikfilm zwischen 1918 und 1939, während es im nächsten Semester um die Entwicklung des Genres der Komödie geht.</p>
<p>Die Dozent*innen halten in dem Fall die Vorlesung über ein Thema, mit dem sie sich in ihrer Forschung intensiv auseinander gesetzt haben. Wenn sie einen Aspekt besonders vertiefen möchten, ist das jederzeit möglich, solange die Kernziele der Lehrveranstaltung erreicht werden.</p>
<p>Dabei gibt es natürlich auch einige Grundinhalte und grundlegende Vorlesungen, die alle Studierenden lernen sollen und größtenteils immer gleich vermittelt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie wäre es, wenn es statt fixen Lehrplänen für Schulen einheitliche Curricula / Rahmenbestimmungen für den Lehrverlauf geben würde? In diesem Curriculum für Schulfächer wären selbstverständlich grundlegende Inhalte genau festgelegt, die Schwerpunktsetzung und exakte Themenwahl wäre unter der Berücksichtigung von festgelegten Kernzielen allerdings an vielen Stellen offen gestaltet. Ergänzend dazu könnte es beispielsweise auf Schul-Ebene eine Fachprogrammleitung geben, die Anpassungen und Schwerpunkte innerhalb dieser Curricula mit den Lehrenden abstimmt und von diesen begründen lässt. Es wäre dabei viel mehr Praxisbezug möglich, genauso wie ein anschaulicher Unterricht, eine stärkere Berücksichtigung der verschiedenen Bedürfnisse und Interessen unterschiedlicher Klassen, sowie eine deutlich größere Freiheit für Lehrer*innen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Lehrenden</h3>
<p>In Schulen unterrichten an Universitäten ausgebildete Personen, die sich meist direkt nach der Schule für den Lehramtsstudiengang entschieden haben. Im Anschluss an diesen beginnen sie zu unterrichten und müssen neben dem Studienabschluss und Referendariaten meist keine weiteren großen Prüfungen, Erfahrungen und Kompetenzen vorweisen. Dieser Aspekt und insbesondere Lehrer*innen sollen an dieser Stelle nicht grundlegend kritisiert werden, hierbei geht es um einen Vergleich zu Lehrenden an Universitäten und um ein Gedankenspiel.</p>
<p>Um an Universitäten lehren zu können durchläuft man entweder eine lange wissenschaftliche Laufbahn, in der man selbst Wissen produziert, sich laufend mit wissenschaftlichen Thematiken forschend auseinandersetzt und sein wissenschaftliches Arbeiten immer wieder verteidigt. Oder man wird aufgrund von praktischer Erfahrung als Dozent*in an eine Universität berufen, weil man besondere Erfahrungen in der Praxis gesammelt hat oder sich durch besondere Erfolge und Positionen in einem praktischen Fachgebiet auszeichnet.</p>
<p>In diesem Gedankenspiel würden zum einen Quereinsteiger eine deutlich größere Rolle in Schulen spielen. Im Zusammenhang mit dem oben formulierten Aspekt des Curriculums statt eng geschnürten, bis auf die Mikroebene exakt ausgeführten Lehrplänen wären deren Erfahrungen und Kompetenzen ebenfalls von größerer Bedeutung. Außerdem würden zusätzliche Kompetenzen und praktische Erfahrungen von Lehrer*innen mehr geschätzt und möglicherweise sogar erwartet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Lehre und Forschung</h3>
<p>Im Zentrum des Universitätsbetriebs steht die Verbindung von Forschung und Lehre. Professor*innen und Dozent*innen die fest am Institut angestellt sind, haben sowohl Aufgaben in der aktiven Forschung, als auch in der Vermittlung und Lehre.</p>
<p>Ein weiterer interessanter Aspekt in diesem Gedankenspiel wäre ein Transfer dieser Verknüpfung auf der Schulbetrieb.</p>
<p>Wie wäre es, wenn sich Lehrer*innen neben der Vermittlung von Wissen ebenso mit neuen Entwicklungen, eigenen Interessen und Schwerpunkten, sowie einer Art angewandten Forschung auseinandersetzen würden? Wenn sich Deutschlehrer*innen neben seit Jahrzehnten thematisierten Klassikern und Wissensbeständen auch mit aktuellen Entwicklungen der Sprache und neuen Publikationen beschäftigen würden und somit ebenso eine kleine Form von aktiver, angewandter Forschung betreiben würden. Oder wenn Physiklehrer*innen z.B. mit Universitäten im Austausch stehen und sich mit neuen Erkenntnissen der laufenden Forschung befassen. Zusammen mit den anderen beiden Punkten wären diese Erkenntnisse und Aktivitäten ebenso Bestandteil des Unterrichts und der Wissensvermittlung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zentrale Kompetenzen</h3>
<p>Wenn man nach zentralen Zielen von Hochschulen fragt, fallen häufig die Kompetenzen <i>Urteilsvermögen, begründete Meinungsbildung, Argumentation, Kreativität und Eigenständigkeit</i>. In diesem Gedankenspiel stünden diese Kernkompetenzen ebenso im Fokus der Lehre an Schulen.</p>
<p>Die Fähigkeit, Aussagen, Situationen, Statistiken und Zusammenhänge selbst nachvollziehen und einordnen zu können, würde eine viel größere Bedeutung in weiterführenden Schulen einnehmen.</p>
<p>Durch die veränderte Arbeitswelt und Gesellschaft würde auch die Ausbildung der Kreativität von Schüler*innen eine zentrale Rolle einnehmen. Kreativität entsteht dann und wird dann benötigt, wenn das Endresultat noch offen und nicht vorgegeben ist. In Lehrplänen und in den Inhalten, die in der Schule vermittelt werden, ist das Endergebnis allerdings in den allermeisten Fällen klar vorgegeben und ausführlich definiert.</p>
<p>Außerdem würde die Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit deutlich früher gezielt gefördert und beachtet werden. Das könnte zum Beispiel mehr Wahlmöglichkeiten ab einer gewissen Jahrgangsstufe (z.B. 8. Klasse) bedeuten, ebenso wie freiwillige. bzw. offener formulierte Hausaufgaben, Prüfungsvorbereitungen und offenere Unterrichtsformen.</p>
<p>Genauso würde auch deutlich häufiger das forschende Lernen verwendet werden, bei dem es eher um das Fragen stellen und eigene Erschließen von Wissen geht, statt einem &#8222;So ist das, so funktioniert das und genau so müsst Ihr das lernen&#8220;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wie Du merkst, handelt es sich bei den angesprochenen Punkten keinesfalls um konkrete Vorschläge, die genau in dieser Form umgesetzt werden sollten und könnten. Dazu würden natürlich weitere Anpassungen, Umstrukturierungen und ausführliche Überlegungen nötig werden. Wie im Beitrag oft erwähnt handelt es sich hierbei lediglich um ein Gedankenspiel, mit dem Ziel, Fragen zu stellen und ein Hinterfragen anzuregen, einfach mal darüber nachzudenken, was es denn an Möglichkeiten und neuen Strukturen geben könnte, wenn man Schulen aus dem Blick der Universitäten betrachtet. Dabei könnten sicherlich auch noch weitere Aspekte ausgeführt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine Schule, die näher an der immer schneller fortschreitenden Entwicklung liegt. Ein Schulsystem, in dem Lehrer*innen mehr Freiheiten haben, gewisse Schwerpunkte setzen und eigene Erfahrungen vermitteln können, dabei den Unterricht dennoch nicht vollkommen nach Lust und Laune gestalten, sondern sich an fest formulierte Kernziele halten.</p>
<p>Eine Schule, die nicht abseits der Realität läuft, sondern ebenso wie Universitäten eine Art Forschungsauftrag hat, der im Vergleich zur Universität geringer und angewandter ausfällt.</p>
<p>Eine Schule, in der es neben der Vermittlung von vertieftem Allgemeinwissen ebenso ganz zentral um Kompetenzen wie Eigenständigkeit, Kreativität, Urteilsvermögen, Argumentation und begründeter Meinungsbildung geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Könnte so eine &#8222;<i>Verhochschulung</i>&#8220; oder &#8222;<i>Veruniversitätisierung der Schule</i>&#8220; aussehen? Beziehungsweise mal abgesehen von diesem Gedankenspiel:</p>
<p><span style="color: #6e9007;"><strong>Was könnten sich Schulen von Universitäten abschauen?</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein spannendes Überlegen und eine schöne Zeit!</p>
<p>Dein</p>
<p>Maximilian Aldinger</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genialico.de/die-verhochschulung-der-schule-20/">Die Verhochschulung der Schule [#20]</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genialico.de">Genialico</a>.</p>
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		<title>Krankmacher-Gesellschaft? Mindestens jeder 5. Studierende bekommt eine psychische Diagnose</title>
		<link>https://www.genialico.de/krankmacher-gesellschaft-mindestens-jeder-5-studierende-bekommt-eine-psychische-diagnose/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jul 2015 10:26:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krankmacher-Gesellschaft? Mindestens jeder 5. Studierende bekommt eine psychische Diagnose Gehts noch? Ich finde, es wird immer verrückter. Gerade lese ich diesen Artikel (siehe Ende des Beitrags)  aufgrund einer Studie der Techniker Krankenkasse und kann (und mag) es gar nicht fassen: mehr als jeder Fünfte erhält eine psychische Diagnose während des Studiums. Wow, na, da haben&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="ueberschriften">
<p><a href="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/07/Fotolia_85166736_XS.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-8280 size-medium" src="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/07/Fotolia_85166736_XS-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/07/Fotolia_85166736_XS-300x200.jpg 300w, https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/07/Fotolia_85166736_XS.jpg 424w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h1><span style="color: #800080;">Krankmacher-Gesellschaft? Mindestens jeder 5. Studierende bekommt eine psychische Diagnose</span></h1>
<p><span style="color: #666699;">Gehts noch? Ich finde, es wird immer verrückter. Gerade lese ich diesen Artikel (siehe Ende des Beitrags)  aufgrund einer Studie der Techniker Krankenkasse und kann (und mag) es gar nicht fassen: mehr als jeder Fünfte erhält eine psychische Diagnose während des Studiums. Wow, na, da haben wir es ja weit geschafft. Nur, woher kommt dieser Trend. Für mich zeigt das eindeutig&#8230; </span></p>
<p><span style="color: #666699;">[Tweet &#8222;&#8230; wir sind eine richtige Krankmacher-Gesellschaft.&#8220;]</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Funktioniert etwas nicht, wie es sollte, dann suchen wir nicht nach neuen Wegen oder Strategien, sondern werfen schnell ein paar Pillen ein. Klar, geht ja auch deutlich einfacher, als aktiv etwas dagegen zu tun. Klar ist der Druck hoch, logisch gibt es Stressphasen und &#8211; Entschuldigung &#8211; gab es die früher nicht? Okay, die &#8222;Smartphone-Gesellschaft&#8220;, wie auch in diesem Artikel erwähnt, ist schuld. Zuviel Ablenkung durch diese kleinen schlauen Geräte. Die Jugend und auch wir, die Erwachsenen, sind ständig &#8222;on&#8220;. Ist es so einfach? Immer alles auf dieses kleine Wunderding zu schieben? </span></p>
<h2><span style="color: #800080;">Warum brauchen wir immer einen oder etwas, das schuld ist?</span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Die heutige Zeit ist doch auch richtig genial. Denn Dank Smartphone und überhaupt Internet, haben wir in Windeseile Informationen zur Verfügung, zu denen wir früher deutlich schwerer oder gar keinen Zugang hatten. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ist es nicht viel eher so, dass die heutigen Schul-Abschluss-Kandidaten und Studierenden die Generation Kinder sind, die sehr behütet aufwachsen? Tatsächlich 1000% Unterstützung von allen Seiten erfahren &#8211; vor allem, von den Eltern? Ja, da gibt es auch so ein Stichwort: </span></p>
<p><span style="color: #666699;">[Tweet &#8222;Helikopter-Eltern füllen auch für 17-Jährige die Brotbox&#8220;]</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Es kürzlich habe ich in einem Lern-Coaching die 17-Jährige Schülerin Vanessa, erlebt, die so wenig Motivation an den Tag legte, wie ein Stein. Nullkommanull. Und warum? Sie hatte kein Ziel und Mama/Papa sind immer bereit und sofort zur Stelle. Mama sucht die verschiedenen Trainings und Coachings für Ihre Tochter aus und stellt ihr jegliche Hilfe zur Verfügung &#8211; nur, komisch, Vanessa wendet diese nicht an. Mama steht morgens sogar eine halbe Stunde eher auf, um für Vanessa, die Brotbox vom Vortag zu leeren, zu säubern und dann wieder zu füllen -&gt; ?</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Wenn Vanessa sagt, sie möchte die &#8222;Ziele-Arbeit&#8220; im Coaching nicht machen, meldet sich ihre Mama vor dem Coaching und bittet uns, doch bei dem kommenden Termin nicht mehr an den Zielen zu arbeiten &#8211; das würde sie dann mit Ihrer Tochter machen. Es soll bitte um die Lerntyp-Erkennung und Lernstrategien gehen. Okay, ja, auch wichtig und </span></p>
<h2><span style="color: #800080;">NEIN, dazu ist mir mein Name und unser Feedback sowie Ruf viel zu wichtig. </span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Wenn wir diesen essentiellen Teil des Coachings weg lassen, fehlt einer der wichtigsten Lernerfolgs-Faktoren, die MOTIVATION. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Somit entschieden wir, den Coaching-Termin abzusagen mit dem Hinweis an die Mutter: &#8222;&#8230; Vanessa setzt gerade erfolgreich ihre Vermeidungsstrategie ein. Das macht sie noch nicht einmal bewusst, nein, solche immer wieder erfolgreichen Programme, laufen unterbewusst ab und kommen auch auf diesem Weg zum Einsatz. Wenn wir nicht am Ziel arbeiten, wird das Coaching bei weitem nicht den Erfolg haben, den wir uns zum Ziel gesetzt haben und somit wäre das investierte Geld gerade mal in die Tonne geschmissen &#8230;. Wir wissen auch, dass das Einmischen von der Mama nur aus Liebe und Behüten erfolgte! &#8230; &#8220; Erst war Vanessas Mutter geschockt, dann dankbar und circa eine Woche später vereinbarte sie einen Folge-Coaching-Termin indem es auch um das Ziel von Vanessa ging.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Und, das ist doch völlig klar.  Wann sind wir denn alle motiviert? Warum läuft jemand einen Marathon? Weil er sagt: &#8220; &#8230;. naja, ich fang mal an, schaue es mir an und mal gucken, wie es läuft, vielleicht schaffe ich es ja ins Ziel &#8230;&#8220; </span></p>
<p><span style="color: #666699;">NIE IM LEBEN! </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ein Marathon-Läufer hat ganz klar das Ziel vor Augen, seine Glücksgefühle, die er beim Ziel-Einlauf haben wird, die strahlenden Gesichter und Jubelrufe seiner Freunde, Bekannten und Verwandten. Logisch, oder? </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Oder auch die Deutschen National-Elf: glaubst Du, die gehen ins Spiel und sagen: &#8222;&#8230; na, schauen wir mal, wie das heute so läuft. Fussball spiele ich ja ganz gern und interessiert mich, aber ob wir gewinnen, keine Ahnung. Druck spüre ich schon, klar, ich war ja auch durch mein Smartphone abgelenkt&#8230;..&#8220; Ja, ich übertreibe und ganz bewusst. Im Sport ist uns das doch völlig klar, dass die Menschen, die so hoch motiviert sind, kämpfen, sich anstrengen, alles geben und nicht jammern oder Medikamente nehmen, zielfokussiert vorgehen. Warum nehmen wir uns alle dann kein Beispiel daran?</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Wenn wir wissen, wo wir hin wollen, beziehungsweise, wofür wir etwas auf uns nehmen, dann steigt die intrinsische Motivation &#8211; die Motivation von innen heraus. Die Motivation, die ein richtiger &#8222;Turbo&#8220; ist. Dazu gepaart dürfen wir auch immer klar haben, welche Erfolge wir schon geschafft haben und bitte, nicht nur die ganz großen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das Studium ist eine lange Zeit der Aus-, Fort- und Weiterbildung und ich bin mir absolut sicher, dass diese Zeit viel leichter und einfacher &#8211; und das auch ohne Medikamente &#8211; verläuft, wenn dem Studierenden das Ziel klar ist. Warum studieren sie Wirtschaftspsychologie, Lehramt, Betriebswirtschaft oder ähnliches? Oft hören wir in unseren Terminen: </span></p>
<p><span style="color: #666699;">&#8222;&#8230;. das interessiert mich &#8230;&#8220;. </span></p>
<h2><span style="color: #800080;">Ja klar, das ist schon mal ein guter Anfang und dann fragen wir nach dem Ziel. </span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Was machst Du konkret nach dem Studium &#8211; was ist Dein Traumjob? Und da hören wir sehr sehr oft &#8230;&#8230;&#8230; </span></p>
<p><span style="color: #666699;">NICHTS. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Die Antworten sind eher: &#8222;&#8230; das habe ich noch nicht klar vor mir&#8230;.&#8220;, &#8222;&#8230; da lasse ich mir noch Zeit mit &#8230;&#8220;, &#8222;&#8230; ach, das ist ja noch so weit weg &#8230;&#8220; und so weiter.</span></p>
</div>
<p><span style="color: #666699;">Und ich bin mir sowas von sicher:</span></p>
<p><span style="color: #666699;">[Tweet &#8222;So funktioniert Studieren garantiert nicht leicht und erfolgreich!&#8220;]</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Deshalb &#8211; und das gilt auch für Nicht-Studierende 🙂 &#8211; :</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Nimm Dir Dein Ziel(e) vor!</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Und, nein, das Ziel ist nicht in Stein gemeißelt und kann sich selbstverständlich ändern. Vielleicht ergibt sich im Laufe des Studiums oder Lebens sogar ein anderer, noch interessanterer Weg. Wie toll. Und dann gibt es eben ein neues Ziel. </span></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>Neues Ziel &#8211; neue Motivation &#8211; wie genial!</strong></span></p>
<h2><span style="color: #800080;">Psychodiagnosen- und medikamentenfrei durchs Studium</span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Für die Durchhalte-Taktik und das ganz natürliche, medikamentenfreie Studium empfehle ich zusätzlich, die Lernphasen zu planen, viele verschiedene Lernstrategien zu verwenden, das Gelernte zu Wiederholen und das immer mit viel Abwechslung. Bitte auch die Lernorte wechseln, denn Lernen funktioniert auch draußen, beim Zähneputzen, Joggen, Gartenarbeiten und und und.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">In diesem Sinne wünsche ich Dir, Euch und uns eine medikamenten- und diagnosenfreie Studiumszeit. Es geht doch um DICH und Dein einziges Leben!</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Du schaffst das und auch noch ganz leicht!</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Sonnige Grüße</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Alexandra Aldinger</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #666699;">Das war der auslösende Artikel für diesen Blog:</span></p>
<div class="ueberschriften">
<h1><span style="color: #666699;">Kummer cum laude? Mehr als jeder 5. Studierende bekommt psychische Diagnose</span></h1>
<p><span style="color: #666699;">Mehr zu: Gesundheit, Hochschule</span></p>
</div>
<div class="einleitung"><span style="color: #666699;"><i>01.07.2015</i> -(pm) Drei von zehn Studentinnen in Deutschland bekommen mindestens einmal im Jahr eine psychische Diagnose, bei den männlichen Studierenden sind &#8222;nur&#8220; 15 Prozent betroffen. Das geht aus dem Gesundheitsreport hervor, den die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Berlin vorgestellt hat. Insgesamt erhielten 21,4 Prozent der Studierenden, also mehr als jeder Fünfte, 2013 eine psychische Diagnose&#8230;.. Lesen Sie hier weiter http://www.xing-news.com/reader/news/articles/74557?xng_share_origin=email</span></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.genialico.de/krankmacher-gesellschaft-mindestens-jeder-5-studierende-bekommt-eine-psychische-diagnose/">Krankmacher-Gesellschaft? Mindestens jeder 5. Studierende bekommt eine psychische Diagnose</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genialico.de">Genialico</a>.</p>
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