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	<title>Schülerinnen Archive - Genialico</title>
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	<description>Lehr- &#38; Lernerfolg ist so einfach!</description>
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	<title>Schülerinnen Archive - Genialico</title>
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		<title>Lehrer kommen deutlich positiver an, wenn sie die Macht der Sprache beachten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2015 14:41:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.genialico.de/lehrer-kommen-deutlich-positiver-an-wenn-sie-die-macht-der-sprache-beachten/">Lehrer kommen deutlich positiver an, wenn sie die Macht der Sprache beachten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.genialico.de">Genialico</a>.</p>
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			<p><span style="color: #666699;">Ein großer Baustein in unserer Premium Triple-Ausbildung zum Lerncoach-Advanced (= Potenzialcoach, Kinder- und Jugendcoach, Lerncoach für Kinder, Jugendliche und Erwachsene) ist die Macht der Sprache. Sprache ist ein sehr gewaltiges Werkzeug mit dem wir viel Positives und natürlich auch Negatives auslösen. Gerade in der Schule ist es sehr wichtig, die richtigen Worten zu nutzen. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Sprachwissenschaftler haben sehr viel über unsere Sprache herausgefunden, so zum Beispiel auch, dass einige Wörter negative Signale senden beziehungsweise negative Gefühle auslösen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Sehr interessant für mich waren die verschiedensten Rhetorik- und Sprachen-Seminare die ich besucht habe. Und die Sprache hat mich immer mehr und mehr interessiert vor allem, wie sie wirkt.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Besonders witzig und auch interessant fand ich, dass bei mir bei vielen Wörtern, die nachweislich negative Gefühle auslösen, eine Person aus meinem Leben als Geschäftsführerin einfiel. Mein Vorgesetzter, der Vorstand eines mittelständischen Konzerns in dem ich 20 Jahre unter anderem als Geschäftsführerin beschäftigt war. </span></p>
<p><span style="color: #666699;"><a href="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_34539572_S.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-6988" src="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_34539572_S-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_34539572_S-300x200.jpg 300w, https://www.genialico.de/wp-content/uploads/2015/02/Fotolia_34539572_S.jpg 849w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Es war mir früher immer ein Rätsel, warum und vor allem wie der Herr Vorstand es schafft, die Zuhörer, mit seinem Gesagten in weniger als 10 Minuten betroffen und traurig zu stimmen. Ja, damals habe ich mir gedacht, wow, in Nullkommanix schafft er es, dass alle ein Gesicht wie &#8222;7 Tage Regenwetter&#8220; aufsetzen. Hammer. Obwohl der Inhalt des Gesagten gar nicht so dramatisch war. Jetzt weiß ich warum es ihm so leicht und völlig unabsichtlich gelungen ist. Er hatte meiner Meinung nach keinerlei Wissen über die Macht der Sprache &#8211; hoffe ich.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Unsere Kinder verbringen sehr viel Zeit in der Schule. Und wie sehr Lehrerinnen und Lehrer unsere Kinder prägen, erleben wir laufend in unseren Lernerfolgs-Trainings an den verschiedensten Schulen. An einer Schule, in der wir regelmäßig Trainings durchführen, können wir sogar sagen, aus welcher Klassen die jeweilige Schülerin oder der jeweilige Schüler kommt.  Das Verhalten der Schüler ist je Klassenlehrer unterschiedlich. Zum Beispiel sind die Schülerinnen und Schüler eines Klassenlehrers sehr diszipliniert und wertschätzend, von einem anderen Klassenlehrer die Schützlinge treten eher chaotisch und &#8222;verpeilt&#8220; auf. Daran ist ganz deutlich erkennbar, welchen Einfluss das Schulleben und insbesondere die Lehrkräfte auf unsere Kinder haben. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #666699;">Und eines ist auch klar, dass Feedback, welches Lehrerinnnen und Lehrer bekommen, ist Kommunikation oder um es mit einem alten Sprichwort zu sagen: &#8222;Wie ich in den Wald hinein schreie, hallt es zurück&#8220;. Und ich spreche hier sogar von unbewussten Signalen und Gefühlen, die Worte auslösen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Aus diesem Grund bin ich der Meinung:</span></p>
<p><span style="color: #666699;">[Tweet &#8222;Jede Lehrerin und jeder Lehrer darf sich mit der Macht der Sprache auseinandersetzen.&#8220;]</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Um ein paar Beispiele und Tipps an dieser Stelle zu nennen, beginne ich mal mit dem Wörtchen &#8222;aber&#8220;.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Wenn ich heute zu Ihnen sagen: &#8222;Heute scheint die Sonne, es sind wenige Wolken am Himmel, aber &#8230;.&#8220; Was erwarten Sie, wie ich den Satz fortsetze? Glauben Sie, es folgt etwas Positives? Ganz sicher nicht, oder? Das Wörtchen &#8222;aber&#8220; ist in unserer deutschen Sprache sehr negativ belegt. Es gibt auch positive &#8222;Aber-Sätze&#8220; und nur höchst selten.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Deshalb ist die Empfehlung zu dem Wörtchen &#8222;aber&#8220;:</span></p>
<p><span style="color: #666699;">[Tweet &#8222;Streichen Sie &#8222;ABER&#8220; aus Ihrem Sprachgebrauch und ersetzen Sie es durch das Wort &#8222;UND&#8220;.&#8220;]</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ja, das funktioniert und Sie bemerken den Unterschied deutlich. Nur durch das Ersetzen des Wortes durch &#8222;und&#8220; kommen Sie deutlich positiver an. Ich finde es als ersten Schritt klasse, wenn Sie aufmerksam auf Ihre Sprache achten. Und ich bin mir sehr sicher, dass ich das jetzt bei Ihnen ausgelöst habe ;-). Ich bin auch ein Freund beziehungsweise Freundin 😉 von &#8222;alles nicht so dogmatisch&#8220; sehen. Auch bei mir kommt es (sehr selten) vor, dass ich ein &#8222;aber&#8220; verwende.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Noch ein Beispiel zu &#8222;aber&#8220; &#8211; fühlen Sie mal in die folgende Aussage:</span></p>
<p><span style="color: #666699;">&#8222;Das hast Du aber schön gemacht.&#8220;</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ist das ein Lob? Grundsätzlich war es bestimmt als Lob-Aussage gedacht. Das Wörtchen &#8222;aber&#8220; verdunkelt diese Aussage. Was sagen wir denn dann mit dieser Aussage wirklich? </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Zum Beispiel: &#8222;Das hätte ich nicht von Dir gedacht&#8220; oder &#8222;Das habe ich nicht von Dir erwartet.&#8220; oder so ähnlich. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">In diesem GENIALICO-VLOG geht es auch um diese Wörtchen:</span></p>
<p><iframe width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/RFbseS8zsHg?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #666699;">Gerne sprechen wir jetzt noch über ein anderes Wort, das negative Signale sendet: das Wort &#8222;Leute&#8220;. Es gibt manche Menschen, so zum Beispiel auch mein damaliger Vorgesetzter, die öfters mal sagen: &#8222;Leute, eins sage ich Euch&#8220; oder &#8222;Oh, Leute, was machen wir denn da?&#8220;. &#8222;Leute&#8220; wird auf unbewusste Art und Weise auch mit negativen Gefühlen von uns aufgenommen. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Und woher kommt das? Das ist schon ganz lange her: aus dem Mittelalter. Früher wurde das Gesindel, sozusagen das Fuß-Volk, als &#8222;Leute&#8220; bezeichnet und das wirkt heute noch nach. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Lassen Sie dieses Wort einfach gänzlich weg.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Und dann gibt es da noch das &#8222;Rumgeeiere&#8220; mit</span></p>
<p><span style="color: #666699;">[Tweet &#8222;VIELLEICHT und EIGENTLICH &#8211; diese beiden Wörter sind wie &#8222;nicht Fisch, nicht Fleisch&#8220;&#8220;]</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Es gibt sehr viele Menschen, die diese beiden Worte sehr häufig verwenden. Selbst auf die Frage: &#8222;Wie geht es Dir?&#8220; antworten einige mit &#8222;eigentlich gut&#8220;. Was soll das heißen? Wollen diese Menschen, dass wir nachfragen, was denn los ist oder warum eigentlich?</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Eigentlich wollte ich ja zum Joggen gehen &#8230; genau, meistens folgt dann das &#8222;aber&#8220; :-).</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Wir setzen &#8222;eigentlich&#8220; immer ein, wenn wir uns nicht entscheiden möchten. Dann benutzen wir diesen Weichmacher. Wir legen uns somit nicht fest und lassen alles offen. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Nutzen Sie das Wort &#8222;eigentlich&#8220;? Bestimmt, oder? Und auch hier, ich verlange ich gar nicht rigoros zu sein, nur reduzieren Sie es bitte deutlich.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Was wird der Effekt durch das Streichen von &#8222;eigentlich&#8220; sein? Ihre Sprache wird direkter. Sozusagen &#8222;klare Ansage&#8220; und Aussage. Jeder weiß, wo er dran ist und Sie selbst erscheinen dadurch auch sicherer im Auftreten. Probieren Sie es aus &#8211; den Unterschied merken Sie definitiv.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das zweite erwähnte Wort der &#8222;Rumeierei&#8220; ist &#8222;vielleicht&#8220;.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ich fand es ganz nett, als ich dieses Wort auch in einem Lernerfolgs-Training in der Eifel als &#8222;überflüssiges Füllwort&#8220; beschrieben habe. Ein kleines Mädchen, Julia, 9 Jahre, sagte zu mir: &#8222;&#8230;. wenn mich meine Freundin fragt, ob ich nachmittags zu ihr zum Spielen komme, dann sage ich manchmal &#8222;vielleicht&#8220;. Auch, wenn ich schon weiß, dass ich keine Lust habe. Ich verwende dann &#8222;vielleicht&#8220;, weil ich ihr nicht weh tun möchte &#8230;.&#8220;.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ich finde das sehr einfühlsam und doch glaube ich, dass auch die Freundin von Julia lieber eine klare Aussage hätte. Denn, bei einem &#8222;vielleicht&#8220; hofft sie bestimmt, dass Julia zu ihr zum Spielen kommt und auf der anderen Seite, merkt sie auch, dank der nonverbalen Sprache, der wir alle am meisten vertrauen, dass sie mit &#8222;vielleicht&#8220; vermutlich &#8222;NEIN&#8220; sagen möchte.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Genau so ist es, wenn wir Lehrerinnen und Lehrern in unseren Aus- und Fortbildungen Techniken und Strategien vermitteln und abschließend fragen: &#8222;wendest Du diese Technik in der nächsten Woche im Unterricht an?&#8220; Und die Antwort lautet: &#8222;&#8230;.vielleicht baue ich sie ein &#8230;&#8220;. Dann ist meine Antwort immer &#8222;&#8230; okay, lass es&#8230;.&#8220; oder ich sage &#8222;sag ja oder nein, beides ist okay. Für mich ist das Feedback wichtig.&#8220; </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Mit &#8222;vielleicht&#8220; als Aussage meines Gegenübers komme ich nicht weiter. Ich will wirklich wissen, dass die Techniken und welche davon erfolgreich angewendet werden.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">So, das waren jetzt nur wenige Wörter von sehr vielen und selbst wenn Sie schon auf diese achten, werden Sie deutlich direkter und positiver ankommen &#8211; persönlich und inhaltlich.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das wünsche ich Ihnen von Herzen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Sonnige Grüße</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ihre</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Alexandra Aldinger<br />
</span><span style="color: #666699;">www.genialico.de &#8211; info@genialico.de</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Lerncoach &#8211; Gedächtnistrainerin &#8211; Autorin &#8211; Businesscoach &#8211;<br />
</span><span style="color: #666699;">Kinder &#8211; und Jugendcoach &#8211; Coach-Ausbilderin &#8211; Coach für LehrerInnen</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hausgemachter Druck: Gott weiß alles und Lehrer alles besser!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2015 09:23:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hausgemachter Druck: Gott weiß alles und Lehrer alles besser! Wir erleben viele Lehrerinnen und Lehrer in unseren Fortbildungen in Schulen und auch in unserer Premium-Triple-Ausbildung zum Lerncoach-Advanced &#8211; ein sehr großes Thema ist immer wieder das Gefühl, alles wissen zu müssen beziehungsweise der große Druck, dem sich die Lehrerinnen und Lehrer aussetzen. Nach einer Lehrer-Fortbildung in&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><span style="color: #800080;">Hausgemachter Druck: Gott weiß alles und Lehrer alles besser!</span></h1>
<p><span style="color: #666699;">Wir erleben viele Lehrerinnen und Lehrer in unseren Fortbildungen in Schulen und auch in unserer Premium-Triple-Ausbildung zum Lerncoach-Advanced &#8211; ein sehr großes Thema ist immer wieder das Gefühl, alles wissen zu müssen beziehungsweise der große Druck, dem sich die Lehrerinnen und Lehrer aussetzen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Nach einer Lehrer-Fortbildung in einer Schule in Niederbayern erhielten wir viel positives Feedback. Ein Lehrer sagte sogar: &#8222;oh, da habe ich bisher aber sehr viel falsch gemacht.&#8220; An dieser Stelle ist es uns immer wichtig klar zu stellen, dass es nie um richtig oder falsch geht. Es geht darum neue Optionen zu haben, neue Möglichkeiten, die sowohl für die Lehrerinnen und Lehrer, als auch für die Schüler eine positive Veränderung bewirken. Und wir sehen von außen doch alle unterschiedlich aus, somit ist doch auch klar, dass wir innen alle anders &#8222;ticken&#8220;, oder? Warum glauben das manche Menschen  immer noch nicht? Wir sind alle individuell und nur mit individuellen Methoden erreichen LehrerInnen ihre Schüler und bekommen das wertschätzende Feedback, was auch die Motivation der Lehrer wieder sprießen lässt. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Eine Teilnehmerin der Lehrer-Fortbildung sagte in der Feedback-Runde: </span></p>
<h2><span style="color: #800080;">[Tweet &#8222;&#8230; es war wirklich super, dass alles wieder aufzufrischen, denn gewusst habe ich das schon alles.&#8220;]</span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Klar, ist es möglich, dass Teilnehmer schon einiges von unseren Inhalten wissen, nur dann ist die Frage, warum setzen sie es dann nicht aktiv um? Es erleichtert doch das Schulleben so immens und das auch noch für alle Beteiligten Eltern, Lehrer und Schüler.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Dieses Gefühl immer zu behaupten, dass man alles weiß ist, glaube ich, eine Phänomen von vielen lehrend tätigen Menschen. Ja, sie sagen sogar bei ihnen völlig unbekannten Themen zu ihrem Gegenüber &#8222;ja, habe ich schon mal was davon gehört&#8230;&#8220; oder so, nur um nicht zugeben zu müssen, etwas nicht zu wissen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das spannendste daran ist, dass das niemand von ihnen erwartet und nur den eigenen inneren Druck erhöht.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ich gehörte in meiner Zeit als Geschäftsführerin in einem Konzern für medizinische Software auch zu diesen Menschen, deshalb weiß ich, wovon ich spreche.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Bei mir ging alles los, als ich mir vor 26 Jahren in dieser Firma bewarb. Ich war Quereinsteigerin und hatte mein Ziel. Ja, ich wollte die Branche wechseln und stellte mir diesen neuen Job so richtig klasse vor. Da wollte ich hin. Das Vorstellungsgespräch verlief super und ich hatte den Job. Allerdings sagte ich diesen kurzfristig wieder ab, da mein Chef in meiner damaligen Anstellung meinte &#8222;Alexandra, wegen der Gehaltshöhe gehen sie nicht, ich zahle ihnen das gleiche&#8220;&#8230; Tja, und dann kam ich 2 Monate später wieder an den Punkt &#8222;Das Geld ist es nicht&#8220;. Es waren die neuen Herausforderungen und Anforderungen, die ich wollte.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Okay, das bedeutete, ich musste mich ein zweites Mal bewerben beziehungsweise dort anfragen. Und damit noch nicht genug, pokerte ich noch mal um mein neues Gehalt. Der Geschäftsführer meinte, bei diesen Forderungen muss er seinen Kollegen, den zweiten Geschäftsinhaber mit dazu holen. Dieser war dann extrem ablehnend mir gegenüber, fragte mich, warum ich glaube, solche Forderungen stellen zu können und überhaupt. Ich stand auf und sagte: &#8222;ich weiß, was ich will, was ich kann, wie ehrgeizig ich bin und wenn Sie mich nicht wollen, ich habe ja meinen Job.&#8220; Das war die Aussage, die beide Geschäftsführer bewegten, mich einzustellen. Und auch die Aussage, die mich nach dem Gespräch im Auto zum Zittern brachte. Was hatte ich denn da los gelassen &#8211; puuuuuhhhh, hoffentlich geht das gut. Ja, das waren meine Gedanken und somit für circa 1 Jahr ein Druck ohne gleichen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Was passierte war, egal wann immer auch auf den zweiten Geschäftsführer traf, mit dem ich intensiv zusammenarbeiten durfte, sagte ich zu allem, was er mir erklärte: &#8222;Ja, ich habe verstanden&#8220;. Hatte ich aber so gut wie nie. Die Folge war, dass ich fast jeden Tag bis nachts im Büro saß und auch noch zuhause und rauszufinden versuchte,  was er mir tatsächlich sagen wollte. Klar, fand ich es immer raus, nur mit welchem irren Aufwand.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Nach circa diesem einen druckgefüllten Jahr hatte ich mir schon einen gewissen Stand bei dem zweiten Geschäftsführer erarbeitet. Als er mir wieder neue Programmfunktionen erklärte und abschließend die jedesmal folgende Frage stellte: &#8222;wissen Sie, was ich meine?&#8220; Sagte ich klar und deutlich: &#8222;NEIN&#8220;. Er schaute mich etwas irritiert an, da er diese Aussage ja gar nicht von mir kannte und erklärte es erneut. Leider verstand ich es wieder nicht, konnte mir allerdings so ungefähr vorstellen, was er meinte. Als ich ihm dann sagte: &#8222;&#8230; meinen sie das vielleicht so &#8230;.&#8220; sagte er &#8222;ja&#8220; und ich: &#8222;&#8230;. dann erklären sie es doch so&#8230;.&#8220;.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Seitdem war das Eis zwischen uns gebrochen und ich traute mich zuzugeben, dass ich auch mal etwas nicht wusste.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Jetzt in der Selbständigkeit mit Genialico hatte ich zu Beginn auch das Gefühl, dass ich  auf jede Frage eine Antwort haben muss. Was für ein Irrglaube und Druck, den ich mir da wieder selber machte.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Und jetzt an alle Lehrenden, die anderen Menschen etwas beibringen und vielleicht auch dieses Druck-Gefühl kennen:</span></p>
<h2><span style="color: #800080;">[Tweet &#8222;Lehrende, die auch mal zugeben, etwas nicht zu wissen, sind extrem sympathisch für Ihre Schüler.&#8220;]</span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Und nein, sie verlieren auch nicht den Respekt dadurch, sondern ganz im Gegenteil. In der Schule meines Sohnes gibt es eine Physiklehrerin, die bei den Experimenten schon öfters von den Jugendlichen auf die falsche Durchführung aufmerksam gemacht wurde. Nach Überprüfung hatten die Jugendlichen recht &#8211; die Lehrerin allerdings, stimmte dem nicht zu. Sie behauptete sogar, dass das Jahr 366 Tage hat. Auf den gemeinschaftlichen Ausruf der Klasse: &#8222;365&#8220; antwortete sie: &#8222;nein, 366 und jetzt Ruhe&#8220;. Ich bin mir sehr sicher, dass hier keine böse Absicht oder sonstiges dahintersteckte, sondern ganz einfach der Druck, als Lehrerin alles wissen zu müssen. Keine Schwäche zeigen zu dürfen. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Was für ein schreckliches Druckgefühl.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Und hier nimmt das dann auch oft dazu passende schlechte Klassenklima seinen Anfang. Was glauben Sie, kommt bei den Schülerinnen und Schülern an? Und noch eine Stufe zurück, was glauben Sie, geschieht mit Ihnen, wenn Sie mit diesem Druckgefühl in die Klasse gehen. Menschen spüren die Einstellung ihres Gegenübers. Zusätzlich achten wir alle auf die nonverbale Sprache. Wenn Sie nonverbal ausdrücken, wie unwohl Sie sich fühlen und sagen allerdings, dass es Ihnen richtig gut geht, sie gerne in dieser Klasse sind und Ihren Job lieben &#8230;.. kommt das auch genauso inkongruent an. Wir alle hören als allererstes immer auf die nonverbalen Sprache &#8211; und erst recht, wenn diese deutlich von dem Gesagten abweicht.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Eine Lehrerin erzählte mir mal: &#8222;Was glauben sie, wie es ist, eine Vertretungsstunde zu haben und schon von den Kolleginnen und Kollegen im Lehrerzimmer gesagt zu bekommen: oh Gott, die 8b, na dann viel Spaß. Was, diese Klasse, ohje, ich wünsche Dir viel Glück und so weiter.&#8220; Es ist dann eine Aufgabe diese ganzen Vorurteile abzuschütteln und völlig unvoreingenommen in diese Klasse zu gehen oder sogar ganz im Gegenteil von einem positiven Erlebnis auszugehen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ja, davon bin ich absolut überzeugt. Und eines, was sie noch zu mir sagte und ich absolut unterschreibe ist: wenn manche Lehrerinnen und Lehrer bevor sie das Klassenzimmer betreten, ihre Mundwinkel einfach um wenige Millimeter nach oben ziehen würden, wäre schon viel gewonnen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">In unseren Aus- und Fortbildungen geht es in erster Linie um Sie als Lehrerin oder Lehrer. Denn so, wie Sie sich fühlen, unterrichten Sie. Sie bekommen passend  zu Ihrem Unterrichtsstil das Feedback der Schüler und Eltern. Und es gibt so viele kleine und sehr wirksame Methoden und Techniken, die alle dazu bringen, dass Schule und Lernen Spaß macht und einfach geht.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen &#8222;LOSLASSEN&#8220; und freue mich auf Ihre Anregungen sowie Kommentare.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Herzliche Grüße</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ihre</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Alexandra Aldinger</span></p>
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