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	<title>Elternabend &#8211; Genialico</title>
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	<description>Lehr- &#38; Lernerfolg ist so einfach!</description>
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		<title>Fataler Lehrer &#8211; Fehler beim Eltern-Abend im Gymnasium mit genialem Ausgang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 05:42:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Elternabend]]></category>
		<category><![CDATA[Macht der Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.genialico.de/fataler-lehrer-fehler-beim-eltern-abend-im-gymnasium-mit-genialem-ausgang/">Fataler Lehrer &#8211; Fehler beim Eltern-Abend im Gymnasium mit genialem Ausgang</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.genialico.de">Genialico</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h1></h1>
<h1><span style="color: #800080;">Lehrer Heiko Meier passierte eine fatale Verwechslung </span></h1>
<p><span style="color: #666699;">Ich finde die Geschichte immer wieder klasse und deshalb erzähle ich sie auch allen unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der <a href="https://www.genialico.de/lerncoach-ausbildung/">Ausbildung zum Lerncoach-Advanced </a>beziehungsweise Azubi-Coach Advanced.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Die Geschichte stammt von Heiko Meier (Name geändert), einem <strong>Lehrer</strong> eines Gymnasiums.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Wir waren gerade im Modul &#8222;Macht der Sprache&#8220; der Ausbildung angelangt als Heiko diese Geschichte erzählte:</span></p>
<blockquote><p>
<span style="color: #666699;">&#8222;Ich war völlig neu an dem Gymnasium, hatte meine 10. Klasse gerade mal 3 Monate &#8211; in Deutsch. Der nächste Eltern-Abend stand an und ich bereitete mich sorgfältig darauf vor. Zuhause ging ich in Gedanken noch einmal alle Schülerinnen und Schüler durch, machte mir Notizen, was mir bei der jeweiligen Schülerin beziehungsweise dem jeweiligen Schüler einfiel und fühlte mich perfekt vorbereitet.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Klar, war ich aufgeregt &#8211; so ein Eltern-Abend ist oft kein Zuckerschlecken.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Also kam besagter Abend. Die Eltern-Gespräche begannen und es bereitete mir sehr viel Spaß. Meine gute Laune schien überzuschwappen. Bis zu dem Gespräch mit Katharinas Mutter. Ich erzählte ihr von den sehr guten Leistungen ihrer Tochter, vor allem auch den immer sehr treffenden und vor allem wertvollen Unterrichtsbeiträgen. Ihr Engagement und Verständnis sei wirklich nur lobenswert. Katharinas Mutter schaute manches Mal sehr überrascht und staunte oft darüber, was ich da so von mir gab. Sie fragte manchmal: &#8222;wirklich?&#8220; Ich sagte ihr, dass ich bei Katharina absolut sicher wäre, dass sie eine gute Note im Jahreszeugnis erreichen würde. Die Tendenz sei ja schon stark steigend. Sie dürfe sehr stolz auf ihre Tochter sein.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Die 5-Minuten-Redezeit hatte ich knapp überschritten, als Katharinas Mutter das Klassenzimmer wieder verließ. Ich schaute auf meine Liste der weiteren Eltern-Gesprächs-Termine und stockte. &#8222;So ein Mist, oh man, das darf ja wohl nicht wahr sein &#8230;. oh je, was mache ich denn jetzt?&#8220; Das waren Gedanken, die mir durch den Kopf schossen. Ich hatte nämlich zwei Katharinas in der Klasse &#8211; eine davon war eine wirklich sehr gute Deutsch-Schülerin &#8211; die andere leider das extreme Gegenteil. Die Mutter die ich gerade verabschiedet hatte war allerdings die Mama von der nicht so guten Deutsch-Katharina. Ich durfte mir schnell etwas überlegen &#8211; wobei, nein, wenn ich ehrlich bin, dann hatte ich ja gar keine Zeit zum Überlegen. Die nächsten Eltern standen schon vor der Klassenzimmer-Türe. Gut war auf jeden Fall, dass die Mutter der guten &#8222;Deutsch-Katharina&#8220; erst in 1,5 Stunden zu mir kam. Lange Rede, kurzer Sinn: ich erzählte den Eltern &#8211; in diesem Fall kamen beide &#8211; das ähnliche, also nur Gutes über ihre Tochter. Und nein, ich habe meine Verwechslung nicht korrigiert. Ich habe das Gesagte einfach so stehen gelassen. Fertig. Punkt. Aus.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Was dann geschah ist der absolute Hammer. Katharina die Erste &#8211; also die, die in Deutsch eher schlecht war, entwickelte sich gigantisch. Sie wurde noch während des Schuljahres extrem besser und stellt Euch vor: sie schrieb eines der besten Deutsch-Abis. Unglaublich, oder?</span>
</p></blockquote>
<h2></h2>
<h2><span style="color: #800080;">Ist das unglaublich?</span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Nicht wirklich. Als Lerncoach wissen wir, welche Macht die Sprache hat. Und noch viel mehr: welche Macht Gedanken haben. Gedanken, die Gefühle auslösen &#8211; zum Beispiel Ängste oder ähnliches.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Es ist eine sehr schöne Geschichte &#8211; eine geniale Verwechselung, die auch schon dieses sehr umstrittenen Experiment vor vielen Jahren zeigte:</span></p>
<h2><span id="Das_klassische_Experiment_von_Rosenthal_und_Jacobson" class="mw-headline" style="color: #800080;">Das klassische Experiment von Rosenthal und Jacobson &#8211; interessant für Lehrerinnen und Lehrer</span></h2>
<p><span id="Das_klassische_Experiment_von_Rosenthal_und_Jacobson" class="mw-headline" style="color: #800080;"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pygmalion-Effekt#cite_note-1" target="_blank" rel="noopener"> (Quelle: Wikipedia)</a></span></p>
<blockquote><p>
<span style="color: #666699;">1965 untersuchten die US-amerikanischen Psychologen Robert Rosenthal und Lenore F. Jacobson in einem Feldexperiment die Lehrer-Schüler-Interaktionen an einer Grundschule. Die Schule war, obwohl es sich um eine Grundschule handelte, dreizügig. Es gab einen mittleren, einen schnellen und einen langsamen Zug. Dies ist bei öffentlichen Grundschulen in den USA üblich.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">In einer US-amerikanischen Grundschule wurde Lehrern vorgetäuscht, dass auf der Basis eines wissenschaftlichen Tests die Leistungspotenziale der Kinder eingeschätzt werden sollten. Durch diesen Test würden, so die Schilderung gegenüber dem Lehrer, die 20 Prozent Schüler einer Schulklasse identifiziert werden, die kurz vor einem Entwicklungsschub ständen. Von diesen <i>Bloomers</i> (Aufblühern) oder <i>Spurters</i> (Sprintern) sei im folgenden Schuljahr mit besonderen Leistungssteigerungen zu rechnen. </span></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>In Wirklichkeit wurden die 20 Prozent der Schüler jedoch ohne Wissen der Lehrer zufällig per Los ausgewählt.</strong></span></p>
<p><span style="color: #666699;">Durch den Test wurde nicht das Leistungspotenzial der Schüler, sondern deren IQ gemessen. Acht Monate nach dem ersten IQ-Test wurde dieser mit allen Schülern der Grundschule wiederholt. Interessanterweise war die IQ-Steigerung bei den zwanzig Prozent Schüler, deren Leistungssteigerungspotenzial besonders hoch eingestuft wurde (Experimentgruppe), deutlich größer als bei Schülern, denen kein besonders Leistungssteigerungspotenzial identifiziert wurde (Kontrollgruppe). </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Weil außer der Information der Lehrer über das vermeintliche Leistungssteigerungspotenzial alle anderen Bedingungen konstant gehalten wurden, kann der einzige Grund für die faktische Leistungssteigerung der Schüler in den Erwartungen der Lehrer gegenüber diesen Schülern gelegen haben.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Nach einem Jahr konnte festgestellt werden, dass die Kinder aus der Gruppe der Aufblüher ihren IQ viel stärker steigern konnten als Kinder aus der Kontrollgruppe. Der Effekt war bei Kindern der ersten und zweiten Klasse besonders stark. Die größten IQ-Gewinne wiesen die Schüler des mittleren Zuges der Oak School auf. Insgesamt konnten 45 Prozent der als Aufblüher ausgewählten Kinder ihren IQ um 20 oder mehr Punkte steigern, und 20 Prozent konnten ihn gar um 30 oder mehr Punkte steigern. Interessant war, dass die IQ-Steigerungen bei den Kindern am stärksten waren, die ein besonders attraktives Äußeres hatten. Auffällig war weiterhin, dass der Charakter der so genannten Aufblüher von den Lehrern positiver beurteilt wurde.</span>
</p></blockquote>
<h2><span style="color: #800080;">Interessant ist auch, was ich dazu im &#8222;Lexikon der Psychologie&#8220; gefunden habe:</span></h2>
<blockquote><p>
<span style="color: #666699;"><strong>Pygmalion-Effekt</strong>, auch: <i>Rosenthal-Effekt</i>. <i>&#8230;</i>. In Felduntersuchungen konnte inzwischen dutzendfach belegt werden, dass die Erwartungen eines Lehrers bezüglich der Leistungen bestimmter Schüler nicht nur seine Beurteilungen der Schüler (Urteilsfehler), sondern auch die tatsächlichen Leistungen beeinflussen. Dies gilt selbst dann, wenn die Schüler von den Erwartungen nichts wissen und der Lehrer glaubt, sich neutral zu verhalten. Die Beeinflussung des Schülerverhaltens wirkt dabei indirekt über ein positives emotionales Klima, das der Lehrer erzeugt, differenziertere Rückmeldungen, die Präsentation angemessener Lerninhalte und die Schaffung zusätzlicher Möglichkeiten für den Schüler, sich zu Wort zu melden (Hawthorne-Effekt, Lehrer-Attributionen).(Quelle: <span style="color: #800080;">www.spektrum.de/lexikon/psychologie/pygmalion-effekt/12286)</span></span>
</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="field-item odd"><span style="color: #800080;">Was bedeutet das für alle Lehrerinnen und Lehrer in der täglichen Unterrichtsroutine?</span></h2>
<h2 class="field-item odd"><span style="color: #800080;">Immer nur durch die rosarote Brille gucken?</span></h2>
<div class="field-item odd"><span style="color: #666699;">Was ist denn jetzt, wenn die Schülerin oder der Schüler Defizite hat und diese beheben soll? Welches Verhalten ist denn dann förderlich. Es ist bestimmt nicht immer damit getan, die rosarote Brille aufzusetzen und von dem Kind oder Jugendlichen zu schwärmen, obwohl es nichts zu schwärmen gibt. Oder von guten Noten zu sprechen und Verbesserungen, wo keine sind. Klar. Zudem verhalten sich bestimmt nicht alle Eltern so, wie die Mutter von Katharina. Viele Eltern hätten bestimmt nachgefragt. </span></div>
<div class="field-item odd"></div>
<div class="field-item odd"><span style="color: #666699;">Ich persönlich habe mit meinem Sohn im Eltern-Abend den umgekehrten Fall erlebt. Mein Sohn und ich saßen bei der damaligen Deutschlehrerin der 5. Klasse. Sie sagte im Beisein von Maxi zu mir: </span></div>
<div class="field-item odd"><span style="color: #666699;">&#8222;&#8230;. ja, also in der Rechtschreibung und Grammatik darf Maxi aufpassen. Da unterlaufen ihm noch sehr viele Fehler. Und wichtig ist, dass er jetzt etwas daran ändert, denn wenn er erstmal in der Pubertät ist, dann wird es richtig schwierig!&#8220;</span></div>
<div class="field-item odd"></div>
<div class="field-item odd"><span style="color: #666699;">Puuuuh, solche Aussagen finde ich von vornherein schon sehr schwer unkommentiert zu lassen 😉 &#8211; habe ich auch nicht, denn Maxi hatte weder damals noch heute Schwierigkeiten in Rechtschreibung und Grammatik. Maxi und ich sahen uns bei den Worten der Lehrerin an und ich fragte ihn: &#8222;&#8230; Du hast Probleme in Rechtschreibung und Grammatik?&#8220;. Maxi antwortet, was mir ja schon vorher klar war, mit: &#8222;Nein, überhaupt nicht.&#8220; Die damalige Lehrerin sagte dann nur: &#8222;oh, okay, dann verwechsle ich da wohl was&#8230;na, ansonsten ist alles okay.&#8220;</span></div>
<div class="field-item odd"></div>
<div class="field-item odd"><span style="color: #666699;">Wenn ich jetzt den Pygmalion-Effekt mal bei meinem persönlichen Erlebnis einsetze ist das gar nicht mehr lustig. Und gut, ich habe ja als Mutter reagiert und ich glaube trotzdem, dass das viele nicht machen und auch aus dem Grund, weil sie alleine vor der Lehrerin oder dem Lehrer sitzen.</span></div>
<div class="field-item odd"></div>
<div class="field-item odd"><span style="color: #666699;">Also, was ist denn jetzt, wenn es Probleme gibt? Wie darf sich eine Lehrerin und Lehrer ausdrücken, damit es für die Schülerin und den Schüler förderlich ist?</span></div>
<div class="field-item odd"><span style="color: #666699;"> </span></div>
<h2 class="field-item odd"><span style="color: #666699;"><span style="color: #800080;">Was sind denn Probleme?</span> </span></h2>
<p><span style="color: #666699;">Ja, ich weiß, zum Beispiel &#8222;ihr Kind kann sich nicht konzentrieren&#8220;, &#8222;ihr Kind stört laufend den Unterricht&#8220;, &#8222;ihr Kind arbeitet nicht sorgfältig genug&#8220;, &#8222;ihr Kind vergisst die Unterlagen/Hausaufgaben regelmäßig&#8220; &#8230;.und so weiter.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das sind Aussagen, die Eltern ganz bestimmt häufig zu hören bekommen. Und was uns viele Eltern schildern ist, dass sie dann völlig hilflos da stehen. Sie wissen zwar, was ihr Kind falsch macht, allerdings nicht, was sie dagegen tun sollen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Hier wünsche ich mir Lehrerinnen und Lehrer, die den Eltern echte Tipps, Strategien und Hilfsmittel an die Hand geben. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Und noch viel wichtiger:</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Warum sprechen wir immer über &#8222;Probleme&#8220;, über Dinge, die das Kind falsch macht?</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Probleme entstehen, weil Menschen bestimmte Fähigkeiten (noch) nicht haben oder nicht anwenden, oder?</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Es geht uns allen so: </span></p>
<p><span style="color: #800080;"><strong>wenn wir wissen, was wir falsch machen, wissen wir noch lange nicht, was wir stattdessen tun sollen!</strong></span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das bedeutet ein konkreter Tipp für alle Lehrerinnen und Lehrer, die etwas verändern möchten: anstatt von &#8222;Lass das&#8220; zu reden, lieber von &#8222;Tu das&#8220; sprechen.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Das bedeutet konkret zum Beispiel:</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Anstatt &#8222;renn nicht immer im Schulhaus&#8220; ist es besser zu sagen &#8222;geh bitte langsam im Schulhaus&#8220;.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Dieser Tipp gilt übrigens auch im generellen Miteinander und natürlich auch für Eltern.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Um auf die Probleme in der Schulstunde und dem Gespräch mit den Eltern zurück zu kommen:</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ich finde es toll, wenn Lehrerinnen und Lehrer nicht mehr von Problemen sprechen, sondern von noch zu lernenden Fähigkeiten.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">So verlaufen Gespräche mit Eltern auf einmal völlig anders. Es ist nämlich ein großer Unterschied, ob ich Eltern sagen: &#8222;ihr Kind arbeitet nicht sorgfältig genug&#8220; oder, meiner Meinung nach förderlicher und angenehmer: &#8222;ihr Kind darf lernen, die Blätter gerade ins Heft einzukleben.&#8220; oder ähnliches.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Bei der ersten Aussage &#8222;ihr Kind arbeitet nicht sorgfältig genug&#8220; gehen mit Sicherheit ganz viele Eltern erstmal in die &#8222;Abwehr- und Verteidigungshaltung&#8220;. Für mich völlig logisch und nachvollziehbar. Es handelt sich ja auch gefühlt um einen Vorwurf und wenn ich weiter interpretiere, dann könnte ich als Mutter auch noch darauf kommen, dass mir vorgeworfen wird, dass ich mein Kind nicht zur Sorgfalt erzogen habe. Vielleicht meint der Lehrer/die Lehrerin sogar, dass ich selbst unordentlich bin und so weiter &#8230; Es löst bestimmt des öfteren eine Interpretationswelle aus. </span></p>
<p><span style="color: #666699;">Bei der Aussage &#8222;ihr Kind darf lernen, die Blätter gerade ins Heft einzukleben&#8220; werden bestimmt viele Eltern beipflichten und ganz wichtig: sie verstehen, welche Fähigkeit ihr Kind noch lernen darf.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ein schönes Bild dazu ist: </span></p>
<p><strong><span style="color: #800080;">an einem Problem tragen wir schwer &#8211; an einer neuen Fähigkeit erfreuen wir uns</span></strong></p>
<p><span style="color: #666699;">Unsere Basis-Ausbildung heißt deswegen <a href="https://www.genialico.de/lerncoach-ausbildung/">&#8222;Lerncoach Advance</a><a href="https://www.genialico.de/lerncoach-ausbildung/" target="_blank" rel="noopener">d&#8220;</a>, weil bei uns die Macht der Sprache einen Baustein bildet. Ich bin überzeugt davon, dass viel mehr Miteinander von allen Seiten erfolgt, wenn auf die Sprache geachtet wird. Miteinander, damit meine ich die Zusammenarbeit von Lehrerschaft, Eltern und Schülern. Denn nur gemeinsam und miteinander macht Schule Sinn.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">In diesem Sinne wünsche ich allen nur das Allerbeste.</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Herzliche Grüße</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Ihre</span></p>
<p><span style="color: #666699;">Alexandra Aldinger</span><br />
<span style="color: #666699;">Lerncoach für Kinder, Jugendliche und Erwachsene</span><br />
<span style="color: #666699;">Kinder- und Jugendcoach</span><br />
<span style="color: #666699;">Ausbilderin zum Lerncoach-Advanced und Azubi-Coach Advanced</span></p>
<div class="field-item odd"><span style="color: #666699;"> </span></div>
<div class="field-item odd"><span style="color: #666699;"> </span></div>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.genialico.de/fataler-lehrer-fehler-beim-eltern-abend-im-gymnasium-mit-genialem-ausgang/">Fataler Lehrer &#8211; Fehler beim Eltern-Abend im Gymnasium mit genialem Ausgang</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.genialico.de">Genialico</a>.</p>
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